In den letzten zwei Jahren durften wir in Garderen gemeinsam mit den Auftraggebern an einem Plan und dessen Umsetzung arbeiten, der bereits jetzt für große Zufriedenheit sorgt. Wir haben ein großes Garten- und Wiesenareal im Wald nach Funktionen unterteilt. Die Wiese, auf der Schafe und Pferde grasen können. Die Blumenwiese, auf der es von Bienen und anderen Insekten nur so wimmelt. Der Waldbereich, in dem die Dachse leben, ein Waldweg, auf dem man im heißen Sommer herrlich spazieren gehen kann. Das Wadi mit rauem Gelände drumherum, teils karger Boden und teils uneben angelegt. Es soll von Mähmaschinen verschont bleiben, damit sich neue Natur entwickeln kann.
Um das Gewächshaus herum befindet sich ein Blumengarten, in dem man Blumen pflücken kann. Im Sommer dominieren Düfte und Farben. Die Pflasterung ist in organischen Formen angelegt und bildet eine Einheit mit der Form der Beete. Ein Teich in der Nähe der Terrasse lädt dazu ein, das Leben im Wasser zu beobachten. Vögel können dort trinken. Der gelbgerandete Wasserkäfer fühlt sich dort schon ganz zu Hause. Ein Garten und eine Landschaft, in denen man ausgiebig spazieren gehen und immer wieder überraschende Ausblicke genießen kann. Vögel, die kurz aufschauen und erst auffliegen, wenn man ihnen zu nahe kommt. Eichhörnchen, die sich schnell hinter einem Baumstamm verstecken oder von Ast zu Ast springen.
Und das ist erst der Anfang. Ein Garten wird in der Regel, sofern er gut gepflegt wird, im Laufe der Jahre immer schöner. In diesem Garten wurde eine Mischung aus großen, mittelgroßen und kleinen Bäumen und Pflanzen gewählt, sodass man nicht so lange auf das Ergebnis warten muss.